Kritik am Abbau des Angebots bei der Filmförderung

Den Abbau des Bundes bei der Filmförderung beklagen die Filmverbände Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz (ARF/FDS), die Gruppe Autoren, Regisseure, Produzenten (Garp) und der Schweizerische Verband der FilmproduzentInnen (SFP).

 

Bisher hat es für Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmer die Möglichkeit gegeben, die Projekte an vier Terminen beim Bundesamt für Kultur (BAK) einzugeben und beurteilen zu lassen. Nun führt das BAK «ab 2009 nur noch zwei Eingabetermine für Kurzfilme und drei für Dokumentarfilme», schreiben die Verbände in einer Mitteilung vom Donnerstagabend und «protestieren gegen diesen Dienstleistungsabbau». Nachdem bisher rund alle drei Monate über Projekte befunden worden sei, wird es jetzt Intervalle von beinahe fünf Monaten geben.

 

Bei den Kurzfilmen werden sogar nur noch alle sechs Monate Entscheide gefällt, was zu massiven Verzögerungen führt. «Kurzfristig ein brandaktuelles Filmprojekt zu realisieren und vor allem zu finanzieren, wird deshalb noch schwieriger als bisher», so die Filmverbände. Der Bund werde deshalb aufgefordert, «diesen Dienstleistungsabbau rückgängig zu machen», um dieses für den Schweizer Film zentrale Angebot im bisherigen Umfang aufrechtzuerhalten. 

 

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