Ausserordentliche GV der SFP

Am 21. März 2009 hat der SFP in Bern eine ausserordentliche Generalversammlung durchgeführt.

Die Versammlung hat entschieden, künftig eine pointiertere Politik gegenüber dem Bundesamt für Kultur (BAK) zu führen. Vor allem in folgenden Bereichen wurde die Arbeit der Sektion Film des BAK kritisiert:

 

- Die Sektion Film hat die Eingabetermine für Dokumentar- und Kurzfilmprojekte reduziert. Obwohl die Branche einheitlich gefordert hat, diesen Dienstleistungsabbau rückgängig zu machen, ist das BAK erst im August 2009 wieder bereit, darüber zu verhandeln.

 

- Die Sektion Film hat die mit der Branche vereinbarte Overbooking-Strategie im Bereich Spielfilm nicht umgesetzt und im Jahr 2008 viel zu wenig Drehbücher gefördert;

 

- Die Sektion Film hat Art. 8a der Filmförderverordnung geändert, ohne dass sie vorher die Filmkommission oder die Filmbranche konsultiert hätte.

 

Die Versammlung hat zudem entschieden, die beiden Produktionsfirmen Box Productions Sàrl und Thelma Film AG vorerst nicht in den Verband aufzunehmen.

 

Präsident Lukas Hobi sowie die beiden Vorstandsmitglieder Michael Steiger und Valentin Greutert erachten vor allem die Nichtaufnahme der beiden Produktionsfirmen als schlechtes Signal. Sie sind der Auffassung, dass die beiden Firmen sofort in den Verband hätten aufgenommen werden müssen. Die drei Vorstandsmitglieder haben daraus ihre Konsequenzen gezogen und sind aus dem Vorstand zurückgetreten. Der SFP bedauert diese Austritte und bedankt sich bei Präsident Lukas Hobi und den beiden Vorstandsmitgliedern für ihre geleistete gute Arbeit.

 

SFP

Swiss Film Producers' Association

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Hitar (Donnerstag, 31 Mai 2012 14:29)

    Thanks for data